Gerne! Wir sind die ministry of operations GmbH, ein kleines, leidenschaftliches Startup, das hinter Clusterfish steht. Und ja – wir nennen uns selbst ein Startup, auch wenn das Produkt Clusterfish schon seit einigen Jahren in kleiner Form existiert und erfolgreich im Einsatz ist.
Und was ist Clusterfish?
Clusterfish ist eine vollständig verwaltete Private-Cloud-Plattform auf Open-Source-Basis mit integriertem DevOps-Support. Wir betreiben Eure Software auf einem hochverfügbaren Hardware-Cluster – transparent, sicher und zum monatlichen Festpreis.
Unsere Plattform richtet sich an Unternehmen, die eine komplexe Software-Infrastruktur betreiben müssen, aber keine Lust auf Vendor-Lock-in und explodierende Cloud-Rechnungen haben. Wir bieten digitale Souveränität durch Open-Source-Standards, DSGVO-Konformität und dedizierte, physikalische Server in deutschen Rechenzentren.
Das ist eine gute Frage. Zunächst einmal zur Einordnung: Clusterfish ist speziell für Firmen geeignet, die einen komplexen Software-Stack haben – also beispielsweise ein eigenes, kleines Software-Team oder eine Agentur, die die Software entwickelt. Startups, die nur einen kleinen Webshop brauchen oder eine Homepage mit WordPress, sind bei anderen Anbietern besser aufgehoben.
Aber für die richtige Zielgruppe lösen wir typische Startup-Probleme:
1. Fokus auf das Wesentliche: Startups wollen sich auf Produktentwicklung und Marketing konzentrieren. Der Aufbau einer skalierbaren und sicheren Server-Infrastruktur wird oft vernachlässigt – aus Zeitmangel oder weil das Know-how fehlt.
2. DevOps-Kosten: Senior DevOps-Ingenieure kosten mehr als 80.000 Euro im Jahr und sind extrem schwer zu finden. Bei Clusterfish ist eine DevOps-Dienstleistung mit Senior-Ingenieuren und über 25 Jahren Erfahrung schon im monatlichen Festpreis enthalten.
3. Vendor-Lock-in-Vermeidung: Hyperscaler bieten jungen Firmen Rabatte und Gutscheine mit teilweise riesigen Summen an und locken sie damit in einen Vendor-Lock-in, aus dem es schwer ist wieder zu entkommen. Ist die Gutschrift erst einmal verbraucht, geht es plötzlich mit vier- oder fünfstelligen monatlichen Summen los, die immer weiter wachsen. Ein Rückzug aus der Cloud ist mit hohem Aufwand, teuren Egress-Kosten und Risiko verbunden. Die meisten bleiben dann lieber und zahlen.
4. Doing it right from the beginning: Wir wollen Firmengründern eine moderne, DSGVO-konforme, digital souveräne Alternative anbieten, die mit den Anforderungen mitwachsen kann. Keine Cloud-Schockrechnungen – der monatliche Festpreis schafft finanzielle Planbarkeit und Sicherheit.
So läuft das konkret:
Wir setzen für jeden Kunden einen eigenen hochverfügbaren "Private Cloud" Server-Cluster auf dedizierten, physikalischen Servern auf – bestehend aus mindestens drei Servern.
Auf diesem Server-Cluster läuft dann der individuelle Software-Stack des Kunden – zum Beispiel ein CMS, eine Datenbank, eine API, Backend-Software oder beliebige andere Software, die unter Linux in Docker lauffähig ist. Wir setzen all diese Services clusterfähig auf, mit Replikation, Service-Discovery und Load-Balancing über alle Dienste.
Damit erreichen wir eine sehr hohe Verfügbarkeit. Viele unserer Kunden haben seit Jahren eine Verfügbarkeit von 100 Prozent – obwohl es teilweise zu normalen Hardware-Ausfällen kam. Dank des Cluster-Verbunds bleibt die Anwendung aber weiterhin verfügbar.
Zusätzlich bieten wir:
Wir haben spezielle Konditionen für Startups. Ein Cluster bestehend aus drei Servern inklusive DevOps- und Beratungsdienstleistung gibt es bei uns ab 1.000 Euro netto monatlich.
Sobald wir mit dem Kunden über seine Anforderungen und seinen Software-Stack gesprochen haben, ergibt sich ein klares Bild, was genau für Spezifikationen benötigt werden – und daraus ergibt sich dann auch der individuelle monatliche Festpreis.
Fragen kostet nichts!
Es gibt verschiedene Wege:
Wir beißen nicht, wir wollen euch keine Staubsauger verkaufen – und wir freuen uns über jeden Kontakt!
Gerne! Vielen Dank für das Interesse an Clusterfish. Wir freuen uns auf spannende Gespräche mit Startups, die eine bessere Cloud-Lösung suchen.
Dieses Interview ist als Audio-Podcast direkt oben auf dieser Seite verfügbar.